Full Frame Scans

   

Full Frame Kleinbild Negativ 24x36mm  mit dem Ausschnitt des Fuji Film-Scanner


Der Scanbereich der meisten Scanner ist  kleiner als das gewählte Negativformat. Das ist bewusst so gewollt, weil man störende Randbereiche aus dem Scan heraushalten will. Dieser Beschnitt ist so groß gewählt, daß er mögliche Ungenauigkeiten beim Transport und Positionieren der Negative/Dia ausschließt. Kommen Randbereiche mit in den Scan, dann muss man diese nachträglich aus der digitalen Datei entfernen, was einen zusätzlichen Zeitaufwand bedeutet. Bei Minilab-Scannern würden die unerwünschten Randbereiche mit auf den Print übertragen und müssten nachträglich weggeschnitten werden, was die ausgedruckten Bilder verkleinert und die Kunden sicher nicht wollen. Deshalb ist bei diesen Scannern der Ausschnitt entsprechend gewählt und von Originalnegativen gehen rundherum 5% Fläche verloren.


 
Scan mit Fuji Film-Scanner mit entsprechendem Beschnitt

 
Scan mit Imagon Film-Scanner. Hier kascht die Halterung oben und unten Stücke des Negativs weg.

Durch mechanische Modifikationen und Software Änderungen habe ich meinen Scanner in Zusammenarbeit mit einer Münchner Filmtechnikfirma auch für Full-Frame Scans umrüsten können.

Scan des gleichen Negativs Full Frame

Full Frame Scans machen eine Nachbearbeitung nötig. Die vier Randbereiche kommen mit in den Scan hinein, sind aber nicht unbedingt gleichmäßig. Jede Kamera macht ihr eigenes Negativformat. Die Bildfenster von Kleinbildkameras sind nicht gleich gross. Je nach verwendeter Optik und Bildwinkel schwankt zusätzlich das Negativformat auch bei gleicher Kamera. Weitwinkel Objektive zeichnen größere Negativflächen aus als Telebrennweiten. Full Frame Scans sind unter Umständen nur manuell herstellbar und erfordern einen höheren Zeitaufwand.
Die Randbereiche im Scan gehen zu Lasten der maximalen Auflösung. Maximale Auflösung sind 5444 x 3649 Pixel.