Kippentwicklung - Keine Gleichmäßigkeit

22. Oktober 2011

 

Sensitometer Mark VI  von EG&G

 

Über 140 Jahre gibt es die Silberhalogenid Photographie, jetzt allgemein unter dem Begriff analog Photographie subsumiert. Es ist eine aussterbende Technik und dennoch lassen sich auch in diesem Bereich noch neue Entdeckungen machen.

Seit Ende der 60er Jahre entwickle ich Schwarzweißfilme selbst, anfangs in Entwicklerdosen mit Correxband, dann seit den 70er Jahren in Dosen mit Spiralen und nach der Kippmethode. Wegen der höheren Filmanzahl waren die Kippdosen Etagentanks mit einer Kapazität von fünf oder zehn Kleinbildspulen. Jetzt kam die Frage auf, ob die Strömungen des Entwicklers in der Dose beim Kippen zu ungleichmäßigen Ergebnissen führen. Die Ergebnisse sind ungleichmäßig und zwar nimmt die Dichte eines gleichen Teststreifens bezogen auf seine Position in den einzelnen Spiralen eines stehenden Etagentanks von unten nach oben zu. Mehr dazu unter den Downloads Phototechnik.